Zivilcourage - Wenn nicht ich, wer dann? 

Ausstellung im Stadthaus Zürich 2014. Kernstück der Ausstellung ist ein elektronisches Spiel, hier in Form eines dynamischen Schattenspiels, in dem die Besucher ungefragt und automatisch zu Spielenden werden, sich damit von Betrachtenden zum Agierenden wandeln. Sieben Stationen umfasst der Parcours, jede konfrontiert den Besucher oder die Besucherin mit sich selbst in einer konkreten Situation, die Zivilcourage erfordert: Wie soll ich reagieren? Soll ich Verantwortung übernehmen und mich einmischen? Und wie? In jeder Situation sind die Spielenden gezwungen, schnell und unmittelbar zwischen mehreren Handlungsmöglichkeiten zu wählen und beeinflussen dadurch den weiteren Verlauf des Spiels. Die Besucherinnen und Besucher erhalten ein Handout mit Hinweisen, welche Maßnahmen und Angebote sie handlungsfähiger machen könnten in solchen Momenten der Konfrontation.

Gesamtleitung

Stadt Zürich Kultur, Claire Schnyder, Stv. Direktorin; Daniela Lienhard, Adrian Buchser - Fachstelle für Gewaltprävention der Stadt Zürich: Urs Allemann, Vera Weirich.

Kernteam

Urs Baumann (kontextwissenschaft): Konzept, Produktionsleitung - Reto Spoerri (ludic.ch): Leitung, Konzept - Anita Gafner: Drehbuch, Gestaltung - Noemi Preiswerk: Regie, Postproduktion - Adina Renner: Casting, Dreh

Fachliche Beratung

Universität Zürich, Allgemeine Psychologie (Motivation): Prof. Veronika Brandstätter-Morawietz - Bildungsdirektion Kanton Zürich: Enrico Violi, Beauftragter «Gewalt im schulischen Umfeld» - Stadtpolizei Zürich: Gabriela Affeltranger, Chefin Kriminal- und Verkehrsunfallprävention - Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich: Martha Weingartner - Wirtschaftsförderung Stadt Zürich: Rahel Kamber.